You´ll never walk alone! Teamarbeit bei den Vitalisten

July 9, 2018

 

Zeit für den Patienten haben, so pflegen, wie es gelernt wurde und ein hoher, fachlicher Fokus. Das sind nur wenige interessante Vorteile in der außerklinischen Intensivpflege. Allerdings gibt es im klassischen Setting auch Schattenseiten: Irgendwie ist die Fachkraft über viele Stunden und Dienste allein, Kollegen sehen sich nur während der Übergaben und irgendwie arbeitet jeder eher für sich. Nicht selten beobachten wir auf dem Markt, dass die Nähe zu den Patienten und Angehörigen stärker ist, als zu den eigenen Kollegen. Und im Ernstfall? Stehen viele alleine auf weiter Flur. Das machen wir ganz anders!

 

Ein wenig ist die Pflege wie Fußball: Auch viele hochkarätige Spieler sind nie so stark, wie die gesamte Mannschaft. Um unser oberstes Ziel zu erreichen, unseren Klienten mehr Lebensqualität zu schenken, setzen wir auf den maximalen Teamgedanken. Und das machen wir so:

 

1. Unsere Basis: Dokumentation und Kommunikation

 

 

 

Teamarbeit setzt voraus, dass alle Vitalisten über die richtigen Informationen zur richtigen Zeit verfügen können. Daher nutzen wir als Basis eine ausgefeilte Online-Dokumentation. Auf einen Blick sind Übergaben, Berichte, Wund-Dokus und Assessments ersichtlich, genauso wie der stets tagesaktuelle Ablaufplan.

 

 

2. Fallbesprechungen

 

 Stellen Vitalisten fest, dass es Änderungen gibt, macht nicht jeder „sein Ding“, sondern setzt die Kollegen durch eine Fallbesprechung in Kenntnis. Auch sie wird Online eröffnet und jeder Vitalist kann seine Gedanken beisteuern. Im monatlichen Teammeeting werden regelmäßig alle Argumente besprochen. Nur gemeinsam wird die Ablaufplanung nach genauer Prüfung und Aussprache verändert. Das schafft gegenseitiges Verständnis und Raum für Kommunikation. Die erfolgreiche Fallbesprechung garantiert uns, dass wir alle Meinungen gehört und abgewogen haben. Und was ist, wenn wir uns nicht einig werden? Dann werden Arbeitsaufträge zu Literaturrecherchen oder Konsultationen von fachlichen Stellen (RKI, Gesundheitsamt, Berufsverband) im Team verteilt, damit wir frische Argumente bekommen. Das Wohl der Klienten steht im Mittelpunkt – und das schafft ein tolles Arbeitsergebnis.

 

 

3. Teammeetings

 

 

Einmal im Monat treffen sich die Kollegen zu Teammeetings. Die Vitalisten, die aktuell im Dienst sind, werden per Videotelefonie zugeschaltet. Im Teammeeting werden klientenorientierte Fallbesprechungen durchgeführt und der monatliche Dienstplan für den Folgemonat abgeschlossen. Die wunschfreien Tage und Urlaube können gemeinsam abgestimmt werden, genauso wie die persönlichen Wünsche zu Dienstverteilungen und Freizeitausgleich. Das Miteinander schafft Verständnis für die Kolleginnen und Kollegen. Auch themenbezogene Fortbildungen werden in den Teammeetings durchgeführt. Mit einem kleinen, gemeinsamen Essen wird das Meeting auch noch lecker.

 

 

4. Daily Calls mit allen Kollegen – jeden Tag

 

 

 

 

Jeden Vormittag führt Geschäftsführer Michael Sokoll mit allen diensthabenden Vitalisten einen gemeinsamen „Daily Call“ durch. Alle Vitalisten lernen sich so mehr kennen und tauschen aktuelle Informationen aus, die nicht klientenbezogen sind.

 

 

 

 

 

5. Video-Support durch Kollegen, Team- und Bereichsleitung

 

 Vitalisten, die im Dienst bei Klienten sind, tragen die Durchführungsverantwortung. Aber selbst hier sind sie niemals auf sich alleine gestellt. Tauchen Probleme oder Herausforderungen auf, welche Kollegen ins schwitzen bringen, können sie per Knopfdruck ihre anderen Teamkollegen per Video live dazuschalten. Auch sie sind in der Versorgung eingearbeitet und können hilfreiche Tipps geben. Sechs Augen sehen eben mehr als zwei. Darüber hinaus sind auch Team- und Bereichsleitung für einen Support jederzeit erreichbar. Dadurch nehmen wir uns gemeinsam viel Druck von den Schultern.

 

6. Gemeinsame Entscheidungen

 

 

Wichtigste Entscheidungen treffen wir gemeinsam durch Umfragen und interne Vorschläge („VIP | Idee“). Wir geben den Meinungen Raum und entscheiden gemeinsam, wenn wir fundierte Argumente gefunden haben.

 

 

 

Auch in der VIP arbeiten Kolleginnen und Kollegen grundsätzlich alleine in der jeweiligen Schicht. Trotzdem sind sie nie allein gelassen. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass wir von unseren gegenseitigen Erfahrungen profitieren können. Wir legen ebenso Wert darauf, dass wir Alleingänge, die in der Intensivpflege an der Tagesordnung sind, gegenseitig vermeiden können. Wir legen Wert auf gegenseitige Information und ein kollegiales Verständnis. Wir wollen uns täglich verbessern und die guten Ideen der Vitalisten für alle nutzen. Dadurch erreichen wir eine ausgezeichnete Ergebnisqualität für die Klienten – und damit auch eine richtig gute Zufriedenheit für alle Vitalisten.

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