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Mein vivi: Wir denken Pflegeunterstützung neu

vor 3 Tagen
5 Min. Lesezeit
Vivi Portal auf Geräten wird gezeigt

Ein digitales Pflege-Cockpit für Pflegebedürftige und Angehörige


Pflege zu Hause besteht nicht nur aus Pflege.

Es geht um Termine und Anträge, Pflegegrade und Begutachtungen, Entlastungsleistungen und Verhinderungspflege, Rechnungen und Nachweise, Schulungen, Beratungen – und immer wieder um die Frage:


Was muss ich eigentlich als Nächstes tun?

Wer selbst pflegebedürftig ist oder einen Angehörigen unterstützt, muss sich heute häufig Informationen aus unterschiedlichsten Quellen zusammensuchen. Dokumente liegen an verschiedenen Stellen. Budgets müssen selbst nachgerechnet werden. Termine werden separat organisiert. Und wenn sich die Pflegesituation verändert, beginnt oft erneut die Suche nach den richtigen Informationen und Ansprechpartnern.

Wir finden: Das muss besser gehen.

Deshalb haben wir bei VIP Mein VIVI entwickelt.

Eine digitale Plattform für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige, die nicht einfach nur Daten anzeigt, sondern dabei helfen soll, Pflege zu Hause besser zu verstehen, zu organisieren und zu gestalten.

Unser Ziel: ein neuer Maßstab für digitale Unterstützung in der häuslichen Pflege.


Nicht noch ein Kundenportal

Mein VIVI ist bewusst nicht als klassisches Kundenportal entstanden.

Wir wollten keine Anwendung entwickeln, in der Menschen lediglich ihre Adresse ändern oder eine Rechnung herunterladen können.

Unsere Frage war eine andere:

Wie müsste eine digitale Anwendung aussehen, die wir selbst nutzen wollten, wenn plötzlich ein Mensch in unserer Familie pflegebedürftig wird?

Daraus ist ein digitales Pflege-Cockpit entstanden.

Mein VIVI verbindet Schritt für Schritt Informationen, Dokumente, Pflegeberatung, Pflegebudgets, Termine, Wissen, Schulungen, Pflegegrade und das Pflegetagebuch miteinander.

Und zwar so, dass nicht unsere internen Prozesse im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch und seine individuelle Pflegesituation.


Was Pflegebedürftige und Angehörige mit Mein VIVI bereits heute können


Vivi Funktionen werden gezeigt

Termine an einem Ort

Pflegeberatung, Alltagsbegleitung und weitere Termine können in Mein VIVI übersichtlich zusammengeführt werden.

Bevorstehende und vergangene Termine bleiben nachvollziehbar. Pflegeberatungstermine können digital gebucht werden – bereits bei der VIP vorhandene Daten müssen dabei nicht immer wieder neu eingegeben werden.

Das klingt nach einer Kleinigkeit.

Für jemanden, der ohnehin zahlreiche Dinge rund um die Pflege organisieren muss, ist genau das jedoch wichtig: weniger Verwaltung, mehr Übersicht.


Dokumente immer griffbereit

Beratungsnachweise, Leistungsnachweise, Bescheinigungen und weitere freigegebene Dokumente können direkt in Mein VIVI zur Verfügung stehen.

Damit entsteht nach und nach eine zentrale digitale Ablage für die eigene Pflegesituation.

Auch eigene Dokumente sollen zunehmend unkompliziert über das Smartphone eingebracht werden können.


Pflegebudgets endlich verständlich

Besonders wichtig war uns ein Thema, das viele Familien beschäftigt:

Wie viel Pflegebudget steht eigentlich noch zur Verfügung?

Leistungen der Pflegeversicherung können schnell unübersichtlich werden. Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege und weitere Leistungsansprüche folgen unterschiedlichen Regeln. Gleichzeitig können Leistungen durch verschiedene Anbieter erbracht werden.

Mein VIVI bringt diese Informationen zusammen.

Nutzerinnen und Nutzer können sehen, welche Budgets hinterlegt sind, welche Leistungen bereits durch VIP erbracht wurden, welche Fremdleistungen berücksichtigt wurden und welcher Betrag noch zur Verfügung steht.

Ausgaben bei anderen Anbietern können selbst eingetragen werden.

Damit soll aus abstrakten Leistungsansprüchen etwas entstehen, das im Alltag tatsächlich nutzbar ist:

Transparenz.


Die Budgetübersicht wird gesehen

Ein Pflegetagebuch, das mehr kann als Notizen speichern

Wie viel Unterstützung ein Mensch tatsächlich benötigt, zeigt sich häufig in vielen kleinen Situationen des Alltags.

Beim Aufstehen.

Beim Duschen.

Beim Anziehen.

Bei der Medikamenteneinnahme.

Bei Orientierungsschwierigkeiten.

Oder nachts, wenn Unterstützung notwendig wird.

Bis zur nächsten Pflegebegutachtung sind viele dieser Situationen längst vergessen.

Deshalb enthält Mein VIVI ein digitales Pflegetagebuch.

Situationen können unmittelbar festgehalten und Bereichen des Begutachtungsinstruments zugeordnet werden. Auch Zeitpunkt und Dauer der benötigten Unterstützung können dokumentiert werden.

Für eine anstehende Begutachtung lässt sich daraus eine strukturierte Unterlage erstellen.

Das Pflegetagebuch soll damit nicht entscheiden, welcher Pflegegrad einem Menschen zusteht.

Es soll etwas anderes leisten:

Den tatsächlichen Pflegealltag sichtbar machen.


Das Vivi Pflegetagebuch wird genutzt.

Pflegegrad nicht erst zum Thema machen, wenn es zu spät ist

Eine Pflegesituation ist nicht statisch.

Menschen benötigen möglicherweise zunehmend Unterstützung. Fähigkeiten verändern sich. Angehörige übernehmen zusätzliche Aufgaben.

Trotzdem wird ein bestehender Pflegegrad häufig erst dann hinterfragt, wenn die Belastung bereits deutlich gestiegen ist.

Deshalb gehört zu Mein VIVI auch unser Pflegegrad-Assistent.

Er unterstützt dabei, die eigene Situation strukturiert anhand der für die Pflegebegutachtung relevanten Lebensbereiche einzuschätzen.

Besonders wichtig ist uns dabei die Verbindung zum Pflegetagebuch.

Denn eine abstrakte Einschätzung und der tatsächliche Alltag gehören zusammen.

Perspektivisch soll Mein VIVI deshalb immer besser dabei unterstützen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die richtigen nächsten Schritte vorzubereiten.



Pflegewissen – dann verfügbar, wenn es gebraucht wird

Das Internet enthält nahezu unbegrenzt viele Informationen über Pflege.

Das eigentliche Problem ist häufig ein anderes:

Welche Information ist für meine Situation gerade relevant?

In Mein VIVI können wir ausgewähltes Pflegewissen direkt zur Verfügung stellen.

Dabei greifen wir auf dieselbe Wissenswelt zurück, mit der auch unsere Mitarbeitenden arbeiten. Für Pflegebedürftige und Angehörige geeignete Inhalte werden gezielt freigegeben und verständlich aufbereitet.

So entsteht keine beliebige Linksammlung, sondern eine wachsende Wissensbasis rund um die häusliche Pflege.


Auch Angehörige gehören zur Pflegesituation

Pflege betrifft selten nur einen Menschen.

Da ist die Tochter, die Termine organisiert. Der Ehemann, der täglich unterstützt. Die Schwester, die sich um Anträge kümmert. Oder mehrere Familienmitglieder, die Aufgaben untereinander aufteilen.

Deshalb wurde Mein VIVI von Anfang an nicht ausschließlich für Pflegebedürftige gedacht.

Berechtigte Angehörige können in die Organisation einbezogen werden.

Das Ziel ist nicht, Selbstbestimmung zu ersetzen.

Im Gegenteil:

Pflegebedürftige sollen selbst entscheiden können, wer sie wobei unterstützen darf.


Beratung und Schulung gehören dazu

Digitalisierung kann gute Pflegeberatung nicht ersetzen.

Und sie soll es auch nicht.

Mein VIVI soll vielmehr dafür sorgen, dass persönliche Beratung dort eingesetzt werden kann, wo sie wirklich gebraucht wird.

Informationen können vorbereitet werden. Dokumente sind vorhanden. Entwicklungen werden nachvollziehbarer. Termine können organisiert werden.

Gleichzeitig verbinden wir Mein VIVI mit unserer digitalen Lernwelt. Schulungen und Qualifizierungsangebote für Pflegebedürftige und Angehörige sollen dadurch immer stärker Bestandteil derselben Umgebung werden.

Aus einem Portal entsteht so Schritt für Schritt ein digitales Unterstützungssystem rund um die häusliche Pflege.


Und das ist erst der Anfang

Die jetzige Version von Mein VIVI ist für uns ein wichtiger Meilenstein.

Unsere eigentliche Vision geht jedoch weiter.

Der nächste große Entwicklungsschritt heißt:


VIVI wird intelligent.


Stellen wir uns vor, eine pflegende Angehörige müsste künftig nicht mehr wissen, in welchem Menü sich eine bestimmte Information befindet.

Sie könnte einfach fragen:

„Wie viel Entlastungsbetrag haben wir noch?“

„Was muss ich für die Begutachtung vorbereiten?“

„Meine Mutter braucht seit einigen Wochen mehr Hilfe beim Anziehen. Kann das für den Pflegegrad relevant sein?“


Oder:

„Welche Schulung könnte mir bei dieser Situation helfen?“

VIVI soll diese Fragen künftig nicht losgelöst beantworten.

Mit Zustimmung und unter klaren Datenschutzregeln soll die Unterstützung auf den Informationen aufbauen können, die zur jeweiligen Pflegesituation tatsächlich vorhanden sind: Pflegebudget, Pflegetagebuch, Pflegegrad-Assistent, freigegebene Dokumente, Termine und fachlich geprüfte Wissensinhalte.

Damit verändert sich die Rolle eines klassischen Kundenportals grundlegend.

Aus „Hier finden Sie Ihre Daten“ soll werden:

„Wie kann ich Ihnen helfen?“


Die KI Erweiterung von Vivi wird gezeigt

Unsere Vision: Pflegebedürftige und Angehörige stärken


Digitalisierung in der Pflege wird häufig aus Sicht von Unternehmen gedacht.

Wie kann dokumentiert werden?

Wie können Prozesse automatisiert werden?

Wie kann Verwaltung effizienter werden?

Das sind wichtige Fragen.

Bei Mein VIVI haben wir bewusst noch eine andere gestellt:


Was hat eigentlich der pflegebedürftige Mensch davon?


Angehörige und Pflegebedürftige arbeiten gemeinsam am Portal mein Vivi


Unsere Antwort darauf ist Mein VIVI.

Wir wollen Pflegebedürftigen und Angehörigen Informationen, Werkzeuge und Unterstützung an die Hand geben, mit denen sie ihre Möglichkeiten besser verstehen und ihre Pflegesituation selbstbestimmter gestalten können.

Technologie arbeitet dabei im Hintergrund.

Im Mittelpunkt bleiben die Menschen.


Besser: Zuhause.

Mein VIVI – das digitale Pflegeportal der VIP Vitalisten.

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