Pflegegrad 2027: Jetzt prüfen, bevor die Hürden steigen!
- vip

- vor 16 Stunden
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Wer darüber nachdenkt, einen Pflegegrad zu beantragen, sollte die aktuelle Pflegereform im Blick behalten. Denn der Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) sieht vor, die Voraussetzungen für die Pflegegrade ab 2027 teilweise anzuheben.
Wichtig: Das Gesetz ist noch nicht beschlossen. Die geplanten Änderungen können sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren noch verändern.
Höhere Punktgrenzen ab 2027 geplant
Nach dem aktuellen Entwurf sollen künftig mehr Punkte erforderlich sein, um die Pflegegrade 1 bis 3 zu erreichen:
Pflegegrad 1: künftig ab 15 statt 12,5 Punkten
Pflegegrad 2: künftig ab 30 statt 27 Punkten
Pflegegrad 3: künftig ab 50 statt 47,5 Punkten
Die Grenzen für Pflegegrad 4 und 5 sollen bei 70 bzw. 90 Punkten bleiben.
Zusätzlich sind Änderungen innerhalb der Bewertungssystematik vorgesehen. Damit könnte es für Menschen mit einem Hilfebedarf künftig schwieriger werden, erstmals einen Pflegegrad zu erreichen.

Warum der Zeitpunkt des Antrags wichtig werden könnte
Der Referentenentwurf sieht einen Besitzstandsschutz für bereits anerkannte Pflegegrade vor. Außerdem ist für die Übergangsregelung entscheidend, wann ein Antrag gestellt wurde.
Sollten die Regelungen wie derzeit geplant in Kraft treten, kann es deshalb gerade bei einem bereits bestehenden Unterstützungsbedarf sinnvoll sein, nicht unnötig bis 2027 mit einem Antrag zu warten.
Dabei gilt: Einen Pflegegrad sollte man natürlich nicht „vorsorglich“ ohne bestehenden Hilfebedarf beantragen. Wer jedoch bereits Einschränkungen im Alltag erlebt, sollte prüfen, ob die Voraussetzungen möglicherweise heute schon erfüllt sind.
Pflegegrad 2027: Pflegegrad vorab kostenlos einschätzen
Mit unserem kostenlosen VIP Pflegegradrechner können Sie in wenigen Minuten eine erste Einschätzung vornehmen. Der Rechner orientiert sich an den Bereichen der Pflegebegutachtung und zeigt Ihnen, welcher Pflegegrad aufgrund Ihrer Angaben derzeit in Betracht kommen könnte.
Wichtig: Das Ergebnis ist eine eigene Einschätzung und ersetzt nicht die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst bzw. Medicproof. Es kann Ihnen aber dabei helfen, Ihren tatsächlichen Unterstützungsbedarf besser einzuordnen.
Jetzt Pflegegrad kostenlos berechnen und prüfen, ob ein Antrag noch 2026 sinnvoll sein könnte.


